TSG Sprockhövel – SpVg. Hagen 11 (9er) 13:0 (8:0)

Im Nachholspiel gegen die SpVg. Hagen 11 (9er) konnte die TSG Sprockhövel einen klaren 13:0-Sieg einfahren – und das nach nur 70 Minuten Spielzeit.

Im Gegensatz zur Partie gegen den SSV Hagen (9er) am vergangenen Sonntag standen der TSG heute 12 statt nur 8 Spielerinnen zur Verfügung. Die Gäste hingegen mussten in Unterzahl antreten. Trotz der ungleichen Spielerinnenanzahl auf dem Platz und der mehr als deutlichen Tabellensituation (TSG: 3. Tabellenplatz, SpVg.: 12. Tabellenplatz) machte die Spielvereinigung es den Sprockhövelerinnen gar nicht so leicht: Sie ging engagiert in die Zweikämpfe, kam allerdings nicht in den Spielaufbau, weil sie nur lange Bälle nach vorne schlug. Die Sprockhöveler Überlegenheit war schon in der Anfangsviertelstunde deutlich zu sehen und so führten die Gastgeberinnen nach nur 13 Minuten schon mit 3:0. Den Anfang machte Michelle Nagel mit einem trockenen Schuss in die Ecke (9.), Katharina Schneider erhöhte mit einem Doppelschlag (11., 13.). Trotzdem gaben die Gäste nicht auf.

Die TSG spielte gut zusammen und nutzte – ganz anders als in der vergangenen Woche gegen den Tabellenletzten aus Herdecke – ihre Lücken und die Schnelligkeit von Sofie Wenz und Carolin Terhorst, und schickte diese immer wieder. Die beiden Außenspielerinnen waren es auch, die die nächsten beiden Tore machten (18., 24.). Die Gäste konnten sich nicht befreien und verteidigten nicht gut, die TSG ließ weitere Tore folgen: Vor der Halbzeitpause traf sie noch drei Mal durch zwei Tore von Helen Wenz (34., 41.) und eines von Kathrin Powala (43.).

Nach den Erfahrungen von Sonntag, als der SSV Hagen trotz egalisierter Spielerinnenanzahl das Spiel in der Halbzeit mit Ankündigung abgebrochen hatte, überraschten die Gäste positiv: Trotz Unterzahl und einer humpelnden Torfrau machten die Hagenerinnen weiter und verdienten sich damit den Respekt der Sprockhövelerinnen.

Die machten da weiter, wo sie aufgehört hatten: Maria Avanesian erhöhte in der 49. Spielminute auf 9:0, Carolin Terhorst machte das Ergebnis in der 53. Minute zweistellig. Gegenwehr kam von den Gästen überhaupt keine mehr, zumal nach circa einer Stunde auch noch eine Abwehrspielerin verletzt den Platz verlassen musste. Mit zwei Spielerinnen mehr auf dem Platz hatte die TSG noch leichteres Spiel und ein lupenreiner Hattrick von Winter-Neuzugang Laura Becker (63., 66., 68.) schraubte das Ergebnis auf 13:0.

Nach 70 Minuten wurde die Partie in beiderseitigem Einvernehmen abgebrochen, weil die gegnerische Torfrau nicht mehr gehen konnte. Ein großes Lob der TSG für den heutigen sportlichen Auftritt geht an die SpVg. Hagen 11.

Die TSG Sprockhövel klettert durch diesen Sieg zwischenzeitlich auf den 2. Tabellenplatz und ist am kommenden Sonntag um 12.30 Uhr zum Derby beim VfL Gennebreck zu Gast, wo die Sprockhövelerinnen sicherlich ein schwereres Spiel erwarten wird.

Aufstellung: Andrea Pluta, Karen Grote (24. Amely van den Wildenberg), Kathrin Powala, Angelina Streicher, Carolin Terhorst (24. Helen Wenz), Michelle Nagel, Katharina Schneider, Sofie Wenz, Maria Avanesian (24. Laura Becker)

Tore: 1:0 Michelle Nagel (9.), 2:0, 3:0 Katharina Schneider (11., 13.), 4:0 Carolin Terhorst (18.), 5:0 Sofie Wenz (24.), 6:0, 7:0 Helen Wenz (34., 41.), 8:0 Kathrin Powala (43.), 9:0 Maria Avanesian (49.), 10:0 Carolin Terhorst (53.), 11:, 12:0 13:0 Laura Becker (63., 66., 68.)

Carolin Terhorst