Die TSG steht vor einer schwierigen Aufgabe

Die Hammer Spielvereinigung ist noch in Reichweite zu den Aufstiegsplätzen. Allerdings hat das Team aktuell Probleme mit dem Toreschießen.

Der Achte der Fußball-Oberliga empfängt am Donnerstagabend den Tabellenzehnten. Die Hammer SpVg. erwartet die TSG Sprockhövel. Anstoß in Hamm ist bereits um 18 Uhr. Bei einem flüchtigen Blick auf die Tabelle könnte man also meinen, dass es sich um ein Spiel zwischen zwei Teams aus dem Niemandsland der Oberliga handelt.

Für die TSG Sprockhövel ist diese Annahme wohl auch richtig, denn große Ambitionen nach oben hat die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika nicht mehr.

Die Gastgeber jedoch könnten noch gewaltig nach oben klettern, der Abstand zum Zweitplatzierten 1. FC Kaan-Marienborn beträgt zwar schon elf Punkt, doch haben die Hammer noch vier Spiele weniger auf dem Konto. Mit vier Siegen aus den Nachholspielen könnte die Mannschaft von Trainer Sven Hozjak den 1.FC sogar überholen.

Ladehemmungen bei den Gastgebern

Um das zu schaffen, müsste die Spielvereinigung aber deutlich mehr zeigen als zuletzt gegen den TuS Ennepetal. Das Spiel endete torlos und half keinem der beiden Teams weiter. Die Hammer hatten durchaus mehr vom Spiel, verpassten es aber ihre Torchancen zu nutzen. Das Toreschießen gestaltete sich ohnehin zuletzt schwierig für den Tabellenachten. Insgesamt sind die Hammer nun schon seit knapp 200 Minuten ohne Torerfolg.

Ohne eigenes Tor beendete auch die TSG Sprockhövel ihr vergangenen Spiel gegen den SV Lippstadt 08, und da die Gäste vor dem Tor deutlich kaltschnäuziger waren, trafen sie zweifach und gingen als Sieger vom Feld.

Zwei Ausnahmespieler fehlen

Auf zwei wichtige Spieler müssen die Sprockhöveler am Donnerstag verzichten. Adrian Wasilewski fehlt ebenso wie Kapitän Tim Dudda. Dudda muss aufgrund einer Gelb-Roten Karte aus dem Lippstadt-Spiel zusehen, die er allerdings erst nach seiner Auswechselung erhalten hatte. „Da muss ich Tim aber wirklich in Schutz nehmen“, sagt Patrick Rohde, Sportlicher Leiter der TSG. „Wenn ein Spieler sieht, wie ein Gegenspieler seinem Mitspieler den Arm ins Gesicht schlägt, darf er sich aufregen und den Schiedsrichter darauf aufmerksam machen. Tim hat ja niemanden beleidigt oder sonst irgendetwas. Nun müssen wir leider auf zwei Ausnahmespieler verzichten, dafür müssen nun andere in die Bresche springen.“

Einfach wird die Aufgabe für die TSG nicht, die Gastgeber sind auf eigenem Platz noch ungeschlagen. „Wir müssen kompakt stehen“, sagt Trainer Andrius Balaika. „Die Rückwärtsbewegung ist bei uns das größte Problem. Das muss jetzt langsam besser werden.“

Julian Resch

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