Sprockhövel. Es hat nicht ganz gereicht. Wieder einmal, muss man schon sagen.

Das mit 2:3 verlorene Auswärtsspiel gegen Rot-Weiss Essen ist für die TSG Sprockhövel irgendwie typisch. Denn für den Aufsteiger war mehr drin. Und so beendete die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika in der ersten Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte die Hinrunde auf einem Abstiegsplatz. Und neun Punkte aus 17 Spielen sind natürlich eine deutlich zu geringe Ausbeute, wenn man ernsthaft um den Klassenerhalt kämpfen will.

Eine Chance nur bei drei Absteigern

Eine Chance hat die TSG wohl nur dann, wenn nicht – wie wahrscheinlich – vier Mannschaften absteigen, sondern nur drei. Eine Bedingung dafür ist, dass sich der Meister der Regionalliga-West in der Relegation durchsetzt und in die 3. Liga aufsteigt. Die Sportfreunde Lotte haben das zuletzt geschafft. Zudem muss man darauf schauen, ob Mannschaften aus der 3. Liga in die Regionalliga West absteigen. Gar nicht gut sieht es aktuell zum Beispiel für Preußen Münster aus, auch wenn die Preußen zuletzt das Auswärtsspiel gegen Fortuna Köln mit 1:0 gewonnen haben.

Von ihren bisher 17 Regionalliga-Spielen haben die Sprockhöveler immerhin sieben nicht verloren. Das ist gar nicht schlecht für eine Mannschaft, die vor der Saison als absolut chancenlos galt. Das Problem ist aber, dass die TSG die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten Ahlen (0:5) und Siegen (1:4) verloren hat und dass es bisher erst einen Sieg gab (2:0 gegen den Bonner SC). Für die sechs Unentschieden gab es unter dem Strich nur sechs Punkte. Auch deshalb steht die TSG Sprockhövel so tief im Tabellenkeller

Heiner Wilms

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