TSG verliert durch späten Elfmeter.

Sprockhövel macht bei RW Oberhausen ein richtig gutes Spiel, bleibt aber auch im neunten Regionalligaspiel ohne Sieg.

Neun Spiele, null Siege: Das Warten geht weiter. Im Stadion Niederrhein ging die TSG Sprockhövel zum fünften Mal in Folge in der Regionalliga als Verlierer vom Feld. „Das ist richtig bitter, aber auch typisch für unsere Situation“, war TSG-Trainer Andrius Balaika nach der 1:2-Pleite gegen Rot-Weiß Oberhausen enttäuscht. Sein Team habe gut gespielt, aber kein Glück gehabt.

Die TSG war von Anfang an deutlich aggressiver und aktiver als beim ängstlichen Auftritt gegen Wattenscheid. Die ersten Abschlüsse hatte aber RWO, die Rot-Weißen starteten ebenfalls gut in die temporeiche Partie. Reinert scheiterte schon nach drei Minuten an TSG-Torwart Benz. Für Sprockhövel schoss Dombayci nach zehn Minuten erstmals Richtung Tor, aber knapp zu hoch.

Sprockhövel war zwar nicht ganz gleichwertig, spielte aber mutig mit und hatte die Riesenchance in der 20. Minute: Torwart Udegbe hatte einen Pass von Fleßers mit der Hand angenommen – Rückpass. Der indirekte Freistoß aus acht Metern von Hatim Bentaleb wurde aber auf der Linie abgeblockt. Nach einigen guten Minuten der TSG übernahm RWO wieder das Kommando: Bauder traf aus klarer Abseitsposition, Fleßers verstolperte frei vor Benz. Auf der anderen Seite hätte es Elfmeter für die TSG geben müssen, als Nakowitsch den Ball mit der Hand spielte, doch der Schiedsrichter pfiff nicht. Fast im Gegenzug fiel das 1:0 durch Reinert, der einen Querpass von Kaya aus kurzer Distanz einschob (34.).

Bentaleb hätte nur zwei Minuten später ausgleichen müssen, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Udegbe. Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Kaya für Oberhausen nur die Latte – 1:0 zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte ging klar an Sprockhövel, die Oberhausen teilweise minutenlang in der eigenen Hälfte einschnürten. Die Belohnung war der hochverdiente Ausgleich nach 75 Minuten: Der eingewechselte Christian März vollendete eine perfekt einstudierte Freistoßvariante. Die Freude währte nur zehn Minuten – bis Patrick Polk zu ungestüm gegen Budimbu einstieg. Den fälligen Elfmeter für RWO verwandelte Bauder und besiegelte die unglückliche Sprockhöveler Niederlage.

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