Die TSG läuft am Sonntag bei Westfalia Rhynern auf. Gegen diesen Gegner hat Sprockhövel von den letzten zehn Spielen nur eins gewonnen.

Mit dem Auswärtsspiel gegen Westfalia Rhynern setzt Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel am Sonntag das Meisterschaftsprogramm fort. Rhynern gehörte in der Vergangenheit nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der TSG, denn die Punkteausbeute war eher mager.

Das Hinspiel wurde recht unglücklich verloren

Das Hinspiel wurde in der German-Flavours-Travel-Arena mit 0:1 verloren. Recht unglücklich übrigens, denn die TSG lieferte ein gutes Spiel ab, und der Gegentreffer, den Lennard Kleine erzielte, fiel erst in der 87. Minute. In der Saison 2017/2018 gab es keinen direkten Vergleich, weil Rhynern in der Regionalliga spielte, doch in den Jahren zuvor sah die TSG in den Duellen mit Rhynern nicht allzu gut aus.

Von den letzten zehn Spielen wurden acht verloren. Einmal gab es ein Unentschieden, aber im Mai 2014 hat die TSG in Rhynern gewonnen. Die Tore erzielten damals Sebastian Sommer sowie Emre Yesilova, und der Trainer hieß noch Lothar Huber.

Andrius Balaika interessiert nur die Gegenwart

Sprockhövels aktuellen Trainer interessiert diese Bilanz allerdings nicht allzu sehr. „Ich beschäftige mich lieber mit der Gegenwart“, sagt Andrius Balaika, der aber schon davon ausgeht, das seine Mannschaft am Sonntag vor ein extrem schwierigen Aufgabe gegen eine starke Mannschaft steht.

Starker Auftritt gegen Rot-Weiss Ahlen

stark besetzte Mannschaft schickte in der Vorwoche auch Rot-Weiss Ahlen in den Baumhof. Die Zuschauer sahen ein Spiel, das am Ende zwar ohne Sieger blieb (1:1), das den meisten aber gefallen haben dürfte. Übrigens auch Andrius Balaika. „Auf unserer Seite gab es anfangs zwar auch einige Stellungsfehler, doch in der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht. Ich habe ein sehr gutes Oberliga-Spiel gesehen, in dem wir nach unserem späten Ausgleich in den Schlussminuten sogar noch auf den Sieg gedrängt haben.“ Wenn die TSG im Spiel gegen Rhynern also ähnlich engagiert auftritt wie zuletzt gegen Ahlen, dann ist schon viel gewonnen. Einen Anlass, die Aufstellung zu verändern, gibt es für Andrius Balaika nicht, zumal auch alle Spieler gesund aus dem Ahlen-Spiel herausgekommen ist.

Sindermann hat sich erneut den Fuß gebrochen

Aber dennoch gibt es auf der Verletztenliste einige Änderungseinträge. Neu in die Kategorie Langzeitverletzte muss jetzt Tom Sindermann eingetragen werden. Sindermann hat ja schon einmal lange pausieren müssen, weil er sich einen Bruch des Mittelfußes zugezogen hatte. Zuletzt klagte er wieder über Schmerzen in der Nähe der Bruchstelle. Aus gutem Grund, wie sich jetzt herausstellte. Denn der Fuß ist wieder gebrochen.

Leicht verbessert hat sich dagegen die Situation bei Max Claus, der seine Muskelverletzung auskuriert hatte, dann aber umgeknickte und sich die Bänder dehnte. „Ganz so schlimm ist es aber wohl nicht“, sagt Andrius Balaika. „Für Sonntag wird es bei Max aber sicher noch nicht reichen.“

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Heiner Wilms