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Gastspiel mit WSV im Hagener Ischelandstadion ist für Manno Rückkehr zu Wurzeln

Hagen. Für die Gastgeber ist es ein gefühltes Auswärtsspiel, manch ein Gästespieler kann dagegen zu Fuß anreisen. Und besonders gilt das für Gaetano Manno, der am Ischeland – beim SSV Hagen – vor knapp drei Jahrzehnten seine ersten fußballerischen Schritte machte.

Wenn Fußball-Regionalligist TSG Sprockhövel am Samstag um 14 Uhr also zum zweiten „Heimspiel“ im Hagener Ischelandstadion einlädt, kommen eher für einige Gäste des Wuppertaler SV heimatliche Gefühle auf. Nicht nur WSV-Kapitän Manno, der fußläufig entfernt vom Stadion wohnt, kommt aus Hagen. Auch Tim Bodenröder und Joshua Mroß, die ebenfalls zum Wuppertaler Kader gehören, könnten vom Remberg oder Kuhlerkamp zumindest mit dem Fahrrad kommen.

Während Ex-U17-Nationalspieler Bodenröder erst zu zwei Einwechslungen kam und Torhüter Mroß nach Kreuzbandriss gerade wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, hat Manno maßgeblichen Anteil am bisher erstaunlichen Weg des Aufsteigers Wuppertal bis auf Tabellenplatz vier. „Was Gaetano mit 34 Jahren noch drauf hat, ist Wahnsinn“, hebt auch Sprockhövels Geschäftsführer Andre Meister hervor, „der könnte immer noch eine Liga höher spielen.“ Nicht nur wegen seiner bisher sieben Treffer, auch die enorme Laufarbeit des Hageners imponiert Meister. Für Manno selbst ist die Partie am Ischeland natürlich eine Rückkehr zu den Wurzeln. „Ich weiß gar nicht, wie viele Karten ich noch besorgen muss. Meine ganze Familie will dabeisein“, sagte er der WZ vor der Rückkehr in sein Heimatstadion, in dem er schon als A-Jugendlicher für den SSV in der Landesliga spielte.

Danach wechselte Manno für eine Saison zum heutigen Gegner, freut sich nicht nur deshalb „riesig“ auf das Duell gegen die TSG. Die ist auch beim zweiten Ausflug nach Hagen nach dem 0:4 im August gegen Borussia Dortmund U23 klarer Außenseiter. Auch wenn zuletzt mit 2:0 beim Bonner SC der erste Saisonsieg gelang. „Wuppertal ist ein ganz anderes Kaliber“, weiß Meister, „aber wir werden uns nicht verstecken.“ Auch wenn Sprockhövel wieder eine große Kulisse gegen sich haben wird, wie beim BVB rechnet Meister mit 2000 Gäste-Anhängern.

Axel Gaiser

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