Die TSG Sprockhövel siegt auf dem neuen Grün von Hedefspor

Es wird wohl nur wenige Niederlagen geben, die Spieler, Verantwortliche und Anhang von Hedefspor so wenig geärgert haben wie diese. Dass am Donnerstagabend gegen den Oberligisten TSG Sprockhövel mit 1:6 verloren wurde, störte am Ende eines schönen, aber anstrengenden Tages nun wirklich keinen großen Geist.

Für Hedefspor war es ein großer, ein historischer Tag. Denn der so sehr herbeigesehnte Kunstrasen ist nun endlich da, und dass sich auf dem schönen neuen Grün ganz anders spielen lässt als auf der ungeliebten roten Asche, wurde auch schnell klar.

Für das Spielen waren aber mehr die Gäste aus Sprockhövel zuständig, was aber auch nicht weiter verwunderlich war, weil Hedefspor zurzeit noch an einer Mannschaft arbeitet, die in der Bezirksliga konkurrenzfähig sein soll.

Da ist die TSG Sprockhövel natürlich schon viel weiter, ganz abgesehen davon, dass die Sprockhöveler auch drei Klassen höher angesiedelt sind. Im Spiel gegen Hedefspor waren jetzt noch einmal zwei Gastspieler im Kader. Blerton Muharremi und David Trautmann standen allerdings noch nicht in der Startelf.

Da war allerdings der aus Velbert gekommene Patrick Dytko zu finden. Der schnelle Offensivspieler deutete dann in einigen Szenen auch an, dass er für die TSG zu einer Verstärkung werden kann.

Für die ersten Tore war aber ein Spieler zuständig, der auch schon für Hedefspor getroffen hat – nämlich Max Claus. Der hatte bis zur zehnten Minute schon zweimal getroffen. Kurz vor der Pause legte er noch den dritten Treffer nach.

Hedefspor konzentrierte sich in erster Line auf die Abwehrarbeit, nach dem Wechsel gab es aber auch gelegentliche Offensivversuche. Eine Torchance gab es dann für Sefa Düsünceli, der aber aus spitzem Winkel scheiterte. Nach einer Flanke verwandelte Simon Bukowski per Direktabnahme zum 4:0, und bis zum Schlusspfiff trafen dann noch Tim Oberdorf und Emre Demir für die TSG und Mert Özkan für Hedef.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Max Claus (8., 10., 45.), 0:4 Simon Bukowski (60.), 0:5 Tim Obderdorf (65.), 1:5 Mert Özkan (83.), 1:6 Emre Demir (90.)

Hedefspor: S. Aydin, Colak, Altuntas, Azam, Düsünceli, B. Özkan (65. Mertens), Derin, M. Özkan, Bilgen (60. Atik), Hot, Yigit.

TSG: Möllerke, Peretz, Oberdorf, Budde (70. Muharremi), Gremme, Demir, Dudda, Wasilewski, Claus (46. Bukowski), Federico (46. Budak), Dytko (70. Trautmann).

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